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Schlafen

Es scheint heute schon fast eine philosophische Frage zu sein, ob das Kind im Bett der Eltern oder in einem eigenen Bett schläft. Während der Stillzeit ist es sicherlich einfacher, wenn das Kind im Schlafzimmer schläft, aber nach unserer Meinung hat ein Kind im Elternbett nichts zu suchen. Die Nähe ist gut, aber ein Baby muss sich früh an sein eigenes Reich gewöhnen und für die Eltern und das Baby ist der Schlaf so sicher erholsamer. Auch fallen damit die vorprogrammierten Probleme weg, die durch eine spätere Trennung hervortreten.

Ein Neugeborenes kann noch nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden, daher sollte der Säugling langsam an diesen festen Rhythmus herangeführt werden. Außerdem ist das Schlafbedürfnis des Kindes sehr individuell sein, manche schlafen 14 Stunden und andere bis zu 20 Stunden. Tagsüber kann es beim gewöhnten Geräuschpegel der Familie schlafen, schließlich kennt es das Baby schon aus dem Mutterleib. Abends sollte es aber still und dunkel sein. Auch das Stillen und Wickeln in der Nacht sollte ruhig bei Dämmerlicht gemacht werden.

Folgende Schlafempfehlungen gibt es für das Baby auch in Hinsicht zur Vermeidung des „Plötzliches Kindstodes“:

Rückenlage

kein Kopfkissen

Schlafsack

luftdurchlässige Matratze

eigenes Babybett (anfangs im Schlafzimmer der Eltern)

rauchfreie Umgebung

keine Überwärmung mit Temperaturen über 18 Grad



Wer trotz der Tipps nicht weiterkommt für den gibt es auch Bücher. Zum einem der Klassiker von Annette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth mit dem Titel Jedes Kind kann schlafen lernen, welches allerdings durch die vorgestellte Ferber-Methode auch sehr umstritten ist.

Als Empfehlung von unserer Seite gilt das Buch Schlafen lernen von Petra Kunze und Helmut Keudel, welches eher für erholsame Nächte in Frage kommt.





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